Katzen-Guru

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Familie der Katzen


Vor ca. fünfzig Millionen Jahren, nachdem die Dinosaurier ausgestorben waren, hatten die Miaciden ihre Hochzeit, die vom Aussehen her einem kleinen Marder gleichen. Aus ihnen entwickelten sich dann vor ca. vierzig Millionen Jahren die Hundeartigen und Katzenartigen, zu denen die Schleichkatzen, Hyänen und die echten Katzen gehören. Vor ca. 10 Millionen Jahren trennte sich dann die Linie der Hauskatzen von den Großkatzen.

Es gibt 38 verschiedene Katzenarten in den verschiedensten Größen, wobei der Körperbau der Katzen grundsätzlich immer gleich ist und deren Lebenswartung zwischen 10 und 18 Jahren - bei einigen Ausnahmen auch bei bis zu 30 Jahren - liegt.

Eine auffällige Ausnahme beim Körperbau der Katzen ist der Schwanz, der bei den meisten Katzenarten lang ist. Beispielsweise beim Luchs ist er jedoch auffällig verkürzt. Katzen haben einen geschmeidigen, muskulösen Körperbau und das Fell der Katzen ist sehr weich. Im Verhältnis zum relativ kleinen Schädel haben Katzen relativ große Augen, mit denen sie besonders in der Nacht noch hervorragend sehen können. Katzen sind wesentlich sehr lichtempfindlich und spiegeln unter anderem spiegeln die Katzenartigen in ihren Pupillen ihre Stimmung wieder.

Die Verständigung der Katzenartigen ist sehr vielfältig und reicht von der Stimmungsspiegelung in den Pupillen über Gang und Körperhaltung bis hin zur entsprechenden Stellung von Ohren und Schwanz. Auch stimmlich haben die Familien der Katzen ein kleines Repertoire zur Verfügung, welches vom leisen Schnurren bis hin zu einem ohrenbetäubenden Kreischen reicht.

Katzen sind hervorragende Jäger, eine Fähigkeit die Katzenartigen auch ihren besonders ausgebildeten Ohren zu verdanken haben. Diese können sie unabhängig voneinander in jede Richtung drehen und somit können sie ihre Beute auch orten ohne sie bereits gesehen zu haben. Einzig das Gehör der Katzen ist nicht sonderlich ausgeprägt. Die Katzenartigen verfügen über Reißzähne und lange Eckzähne. Ihre scharfen Krallen ziehen sie in Ruhesituationen ein. Einzige Ausnahme hierbei ist der Gepard, der diese Eigenschaft nicht aufweisen kann.

Die Katzenartigen sind sehr reinliche Tiere. Während sich jedoch die Großkatzen lediglich ihre Tatzen lecken, säubern sich die Hauskatzen am ganzen Körper. Durch diese besondere Reinlichkeit nimmt die Katze nicht nur Vitamin D auf, welches sich im Sommer auf der Haut bildet, sondern sie schützen sich so auch vor Kälte und Feuchtigkeit. Die an den Haarwurzeln befindlichen Talgdrüsen sondern durch das häufig wiederkehrende Lecken Fett ab, welches das Fell der Katze so geschmeidig und auch wasserfest macht.

Die Familie der Katzen wird in drei Gruppen unterteilt. Während die Geparden eine einzelne Gruppe bilden, gehören zu der Gruppe der Kleinkatzen neben der Hauskatze zum Beispiel die Wildkatze oder der Luchs. Die dritte Gruppe der sogenannten Großkatzen bilden unter anderen die Löwen, Jaguar und Tiger. Die Katzenrassen unterscheiden sich in ihrer Felllänge und -farbe und der Kopfform.

Die schon sehr eigenwilligen Katzenartigen sind mit Ausnahme der Antarktis auf der ganzen Welt verbreitet. Während Löwen und Geparden oft in kleineren Rudeln zu finden sind, sind die Wildkatzen an sich eher Einzelgänger. So finden Weibchen und Männchen der Katzen lediglich zur Paarung zusammen. Auch die Hauskatze ist eher ein Einzelgänger. Wenn Katzen jedoch viel allein sein müssen freuen sie sich auch über einen Partner ihrer Gattung.

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